Zugeben würde es keiner, aber mit dem Erfolg ihrer Frauen haben Männer oft ein Problem. Trotz aller Liebe, dann stellen sie die Machtfrage. Mit welchen Mitteln gekämpft wird, weiß BILD-Autorin Marie Theres Kroetz Relin aus eigener Erfahrung.
Von Marie Theres Kroetz Relin
Diese Frage kann man mit einem ganz simplen JA beantworten. Dreht man die Frage andersrum, sprich: ist eine Frau zu schwach für einen starken Mann?, käme man auf die gleiche Antwort. Der kleine Unterschied: An das traditionelle Rollenbild der Frau haben wir uns schon seit Jahrtausenden gewöhnt.
4. März 2011 - Weltpremiere
von
"Meine Schells - Eine Familie gesucht und mich gefunden"
auf dem
ROCK THAT SWING FESTIVAL
Marie Theres Kroetz Relin wird als Conférencier durch den Abend des Jamboree Balls führen und mit originellen Anekdoten und erstaunlichen Fakten aus den 40er und 50er Jahren überraschen....
Rock That Swing Festival 2011
Ein Kommentar zum 85. Geburtstag von Maria Schell
„Das gibt’s doch gar nicht!“ verzweifelt blättere ich in der Fernsehzeitschrift, mein Finger über den 15. Januar kreisend und suche nach meiner Mama. „Bei 161 deutschsprachigen TV-Sendern, wird doch einer davon in der Lage sein, einen Film zu Ehren von Maria Schell auszustrahlen. Es ist immerhin ihr 85. Geburtstag!“ Ich suche und schimpfe weiter.
Filmische Reflektionen zum 85. Geburtstag von Maria Schell
Solange du da bist... tja, aber kaum bist du jenseits, wem die Stunde schlägt – schwups, schon bist du vergessen. Ich will jetzt nicht den Engel mit der Posaune spielen und auf Moral pochen, aber mir stink es gewaltig, dass im Wald von 161 deutschsprachigen TV-Sendern, kein einziger Film zum 85. Geburtstag meiner Mama zu sehen war. Gut, auf RTL II flackerte sie kurz als Mama von Superman über den Bildschirm – 5 Minuten. Hallo? Hey, sie war ein Weltstar, ihr lag ein Millionenpublikum zu Füßen! Und ihre Fans leben immer noch: Jeder Fünfte ist über 65 Jahre alt, das ist ein Viertel der Gesamtbevölkerung!
Marie Theres Kroetz Relin über ihren Onkel Maximilian Schell anlässlich seines 80. Geburtstag am 8.12.2010
„Nimm dieses Stöckchen und versuche, es zu brechen. Ich nahm und brach es. Nun drückte mir meine Mutter viele Holzstöckchen in die Hand und sagte: Nun versuche, diese vielen zu brechen. Ich tat mich schwer. Siehst du, sagte meine Mutter zu mir, das ist Familie.“
Diese Geschichte meiner Großmutter erzählte er am Grab meiner Mutter. An diesem Tag fing ich an, meine Familie zu suchen, und habe mich dabei gefunden.*
Marie Theres Kroetz Relin: Visite bei einem Homöopathie-Fan
Unser erster Kontakt ist elektronisch. Per E-Mail beantwortet sie den Wunsch, sie zu treffen: „Gern… die Homöopathie begleitet mich nun schon seit mehr als 20 Jahren. Sie ist sozusagen mit meinem Herzen verwachsen und auch irgendwo zur Berufung geworden, auch wenn ich sie (noch) nicht zum Beruf gemacht habe.“ Wunderbar – dann die Terminabsprache. Ein Donnerstag ist möglich, oder ein Freitag, der 13. Die Antwort ist klar: „Freitag der 13. passt doch ganz hervorragend – im Gegensatz zum Aberglauben gehe ich immer davon aus, dass dies mein Glückstag ist :-).“
Ihr Parfum – Vent Verte, der grüne Wind – bedeutete für mich Abschied nehmen. Wenn meine Mutter wegfuhr, sie sich über mich beugte und ich meine Tränen kontrollierte. Ich habe es gehasst. Zugleich bedeutete es unendliche Freude. Wenn sie, meist nachts, wiederkam und ich es im Schlaf roch. Ich habe es geliebt.
Er ist einer der erfolgreichsten Dramatiker Deutschlands, seine Stücke werden noch immer auf der ganzen Welt gespielt, so zum Beispiel in Australien und in London. Doch trotz seiner großen Erfolge mit Stücken wie "Wunschkonzert", "Das Nest" oder "Mensch Meier" fühlt sich Kroetz als Theaterautor zu wenig wahrgenommen und hörte aus diesem Grund vor sechs Jahren zu schreiben auf. "Ich habe das Gefühl, das, was ich gemacht habe, ist vollkommen weg", so der 64-Jährige. Heute lebt das "Enfant terrible" vergangener Zeiten, das oft mit extremen Aussagen in die Schlagzeilen gekommen war, eher zurückgezogen und genießt die Ruhe und das Gefühl, kein Stück mehr schreiben zu müssen. In der Altbayerischen Heimatpost lässt er seine Tätigkeit als Theaterautor Revue passieren und erklärt, warum er sich im Nachhinein einen Beruf gewünscht hätte, in dem er mehr mit Menschen zu tun gehabt hätte.



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